Noch im Juni 2017 werden deutsche Startups einen Bundesverband Blockchain gründen. Ein Beirat mit Politikern aller Parteien ist ebenfalls geplant.

Das Ziel des Bundesverbands Blockchain ist, einen überparteilichen Verband ins Leben zu rufen, mit dem der Szene eine einheitliche Stimme gegeben werden kann. Bisher mitwirkende Unternehmen sind unter anderem Gnosis, Slock.it, Blockchain Helix, BigchainDB, Brainbot, Chainstep, Freeelio, die IOTA Foundation, Jolocom, Procivis sowie die IPDB Foundation.

Alle beteiligten Startups hoffen, mit der Gründung auf die Regulierung durch die nach den Bundestagswahlen neu zusammengesetzte Regierung einwirken zu können. In der ersten offiziellen Pressemeldung des Planungsausschusses heißt es: „Blockchain wird die Basistechnologie für die nächste Innovationsstufe des Internets werden, und Deutschland hat eine Chance, sich durch mutige Regulierung weltweit an die Spitze zu setzen. Der Bundesverband soll dabei helfen, diese Chance zu nutzen.“

Gründung am 29. Juni im Bundestag

Die eigentliche Gründung des Verbands sowie die Verabschiedung der ersten Positionen ist für den 29. Juni 2017 in den Räumlichkeiten des Bundestags geplant. Die Ortswahl ist dabei nicht willkürlich, denn zu dem Termin sind neben gesellschaftlichen Vertretern auch Abgeordnete des Bundestages eingeladen. Die Initiatoren planen auch einen politischen Beirat für den Bundesverband, dem Digitalpolitiker aller Parteien angehören sollen.

Die Initiative für die Gründung eines Bundesverbands Blockchain kam von Marcus Ewald, seines Zeichens Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats.

Wenn Internet Neuland ist, dann ist die Blockchain Brandneuland.

Ohne Expertenhilfe wird jeder Regulierungsversuch echte Innovation in Deutschland ersticken.

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