{"id":8883,"date":"2026-02-19T13:21:14","date_gmt":"2026-02-19T12:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/bundesblock.de\/?p=8883"},"modified":"2026-02-19T13:35:15","modified_gmt":"2026-02-19T12:35:15","slug":"stellungnahme-zum-marktintegrationspaket-misp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/stellungnahme-zum-marktintegrationspaket-misp\/","title":{"rendered":"Stellungnahme zum Marktintegrationspaket (MISP)"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"background-color: var(--awb-color1);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:var(--awb-color1);border-style:solid;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start\" style=\"max-width:1206.4px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\" style=\"background-position:left top;background-blend-mode: overlay;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;\"><div style=\"text-align:right;\"><style>.fusion-body .fusion-button.button-1{border-color:var(--awb-color1);border-radius:2px 2px 2px 2px;background:var(--awb-custom_color_1);}.fusion-body .fusion-button.button-1 .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1 i,.fusion-body .fusion-button.button-1:hover .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1:hover i,.fusion-body .fusion-button.button-1:focus .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1:focus i,.fusion-body .fusion-button.button-1:active .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1:active i{color:var(--awb-color1);}.fusion-body .fusion-button.button-1:hover,.fusion-body .fusion-button.button-1:active,.fusion-body .fusion-button.button-1:focus{border-color:var(--awb-color1);background:var(--awb-custom_color_1);}<\/style><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-custom button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/bundesblock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/MISP-Stellnungnahme_Bundesblock_13.02.2026.pdf\" style=\"margin-bottom:30px;\"><span class=\"fusion-button-text\">PDF <\/span><\/a><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p style=\"text-align: right;\">Blockchain Bundesverband e.V. (Bundesblock)<br \/>\nInteressenvertretung f\u00fcr Blockchain und DLT in Deutschland<br \/>\nM\u00fchlenstr. 8a<br \/>\n14167 Berlin<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Berlin, 13.02.2026<\/p>\n<p>Bundesministerium der Finanzen<br \/>\nReferat VII B 5<br \/>\n11016 Berlin<br \/>\n<strong>Per E-Mail an:<\/strong> <a href=\"mailto:VIIB5@bmf.bund.de\">VIIB5@bmf.bund.de<\/a><\/p>\n<h1 class=\"\" style=\"--fontsize: 60; line-height: 1.25;\" data-fontsize=\"60\" data-lineheight=\"75px\"><strong style=\"font-size: 30px;\" data-fusion-font=\"true\">Stellungnahme: Marktintegrationspaket der EU (Market Integration and Supervision Package \u2013 MISP)<\/strong> <strong style=\"font-size: 30px;\" data-fusion-font=\"true\">GZ: VII B 5 &#8211; WK 6200\/00052\/001\/078<\/strong> <strong style=\"font-size: 30px;\" data-fusion-font=\"true\">DOK: COO.7005.100.2.10902941<\/strong><\/h1>\n<\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>Als Interessenvertretung der deutschen Blockchain-Industrie, die Unternehmen aus den Bereichen Krypto-Dienstleistungen, tokenisierte Finanzm\u00e4rkte und Basis-Blockchain-Infrastrukturen umfasst, begr\u00fc\u00dft der Bundesblock die Gelegenheit zur Stellungnahme zum oben genannten Marktintegrationspaket der EU.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen ausdr\u00fccklich das Ziel der Europ\u00e4ischen Kommission, im Rahmen der Spar- und Investitionsunion (SIU), die Kapitalmarktunion zu vertiefen und Hindernisse f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Investitionen abzubauen. Die im MISP vorgesehenen Ma\u00dfnahmen, insbesondere die Anpassungen des DLT-Pilotregimes (DLTPR) und die Harmonisierung der Marktaufsicht, er\u00f6ffnen einen neuen Weg, um DLT-basierte Infrastrukturen in den regul\u00e4ren Kapitalmarkt zu integrieren. Allerdings sollte sich diese Erweiterung der M\u00f6glichkeiten dann auch gedanklich und strategisch an einem solchen Ma\u00dfnahmenpaket orientieren, statt die Prozesse der klassischen Finanzwelt durch Nutzung neuer Technologien lediglich etwas effizienter zu gestalten. Aus Sicht des Bundesblocks sollte das MISP nicht prim\u00e4r als Modernisierungsinstrument f\u00fcr die Regelung bestehender Marktprozesse, sondern als regulatorischer Rahmen f\u00fcr die Entstehung neuer Marktarchitekturen verstanden werden. Distributed-Ledger-Technologien sind nicht nur Effizienztechnologien, sondern sie erm\u00f6glichen auch strukturell neue Formen der Marktorganisation, der Abbildung von Eigentum, der Abwicklung und der Governance \u2013 und am Ende auch neue M\u00f6glichkeiten zur Steuerung und Beschleunigung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes.<\/p>\n<p>Diese Potenziale sollten im Rahmen des MISP ausdr\u00fccklich adressiert und regulatorisch antizipiert werden. Wir halten es f\u00fcr wichtig, durch die Schaffung entsprechender Spielr\u00e4ume bei der Umgestaltung bestehender Industrien die in der EU immer noch vorhandenen geistigen und technischen Ressourcen im Blockchain-Bereich zu nutzen.<\/p>\n<p>Insgesamt er\u00f6ffnet das MISP aus unserer Sicht f\u00fcr DLT-Infrastruktur-Provider die M\u00f6glichkeit, skalierbare Systeme zu entwickeln, sie interoperabel zu bestehenden Marktstrukturen zu betreiben und diese an wesentlichen Stellen auch funktionell erweitern zu k\u00f6nnen. Technologieneutralit\u00e4t und die \u00d6ffnung im Nachhandel f\u00f6rdern solche modularen DLT-Architekturen und erm\u00f6glichen es, sie gezielt dort einzusetzen, wo dadurch funktionale Vorteile erlangt werden k\u00f6nnen. Zudem verbessert ein st\u00e4rker harmonisierter EU-Rahmen die Planbarkeit grenz\u00fcberschreitender Projekte und Investitionen und ist insofern f\u00fcr innovative L\u00f6sungsanbieter wie die in unserem Verband organisierten eine wichtige Grundlage.<\/p>\n<p>In Zeiten eines globalen Wettlaufs in Richtung Echtzeit-Handels an Kapitalm\u00e4rkten scheint es nicht zielf\u00fchrend, entsprechende Ma\u00dfnahmen jahrelang in einer Art Umsetzungsfegefeuer zu halten. Insbesondere f\u00fcr das rechtlich abgrenzbare und auf modernste Tech-Infrastrukturen aufbauende DLT-Pilotregime muss eine beschleunigende L\u00f6sung zur Weiterentwicklung dieser im globalen Wettbewerb so wichtigen Architektur gefunden werden.<\/p>\n<p>Des Weiteren ist es aus unserer Sicht f\u00fcr die Ausgestaltung und den Aufbau souver\u00e4ner, EU-weiter Digital-L\u00f6sungen insgesamt wichtig, Technologieneutralit\u00e4t nicht nur bei der Bewertung und Auswahl m\u00f6glicher Alternativen, sondern auch bereits bei strukturellen Weichenstellungen zu ber\u00fccksichtigen. So sollten beispielsweise nicht nur zentralisierte Intermedi\u00e4re, sondern auch dezentrale Infrastrukturen als L\u00f6sungsoptionen ber\u00fccksichtigt und gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Ebenso muss die Frage regulatorischer Aufsichts-Zust\u00e4ndigkeiten an der Schnittstelle zwischen CASPs (neue Zust\u00e4ndigkeit in Europa durch MISP) und qualifizierten Kryptoverwahrern (deutsche Zust\u00e4ndigkeit durch KWG\/eWpG) gekl\u00e4rt werden. Alternativ muss eine Wahlm\u00f6glichkeit geschaffen werden.<\/p>\n<p>Da das MISP sehr umfangreich ist, werden wir in erster Linie die f\u00fcr unsere Mitgliedsunternehmen relevanten Aspekte und Passagen kommentieren und dabei auch unsere fachliche und technische Expertise einbringen, um die speziellen Leistungsmerkmale der Blockchain-Technologie in einem solchen Paket zielf\u00fchrend zum Tragen zu bringen. Die bereits im Anschreiben definierten Themenbereiche und die entsprechende Gliederung behalten wir der \u00dcbersichtlichkeit wegen bei.<\/p>\n<h3 class=\"\" style=\"--fontsize: 26; line-height: 1.3; --minfontsize: 26;\" data-fontsize=\"26\" data-lineheight=\"33.8px\"><\/h3>\n<h2 class=\"\" style=\"--fontsize: 46; line-height: 1;\" data-fontsize=\"46\" data-lineheight=\"46px\"><strong style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">1. Wertpapierhandel<\/strong><\/h2>\n<p>Der Bundesblock begr\u00fc\u00dft die Schaffung des Status eines \u201ePan-European Market Operator\u201c (PEMO), um Handelsplatzbetreibern die Erbringung von Dienstleistungen in der gesamten Union auf Basis einer einzigen Lizenz zu erm\u00f6glichen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Stellungnahme und Forderung:<\/strong> F\u00fcr die Blockchain-Industrie ist es von entscheidender Bedeutung, dass der PEMO-Status strikt technologieneutral ausgestaltet wird. Betreiber von DLT-basierten Handelspl\u00e4tzen (DLT-MTF oder DLT-TSS gem\u00e4\u00df DLTPR) m\u00fcssen diskriminierungsfrei die M\u00f6glichkeit haben, sich f\u00fcr den PEMO-Status zu qualifizieren. Eine implizite Bevorzugung klassischer Orderbuch-Architekturen gegen\u00fcber dezentralen oder Smart-Contract-basierten Handelsmechanismen l\u00e4uft Gefahr, die Innovationsziele des Pakets zu konterkarieren. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des unionsrechtlichen Grundsatzes der Technologieneutralit\u00e4t sowie der innovationsf\u00f6rdernden Zielsetzung des DLT-Regimes. Dies betrifft insbesondere auch alternative Marktmodelle wie Automated Market Maker (AMM), hybride RFQ-Modelle, Smart-Contract-basierte Auktionsmechanismen oder netzwerkbasierte Matching-Architekturen. Eine regulatorische Beschr\u00e4nkung auf klassische zentrale Limit-Orderb\u00fccher birgt das Risiko, innovationsf\u00e4hige Marktformen von vornherein auszuschlie\u00dfen. Wir fordern eine Klarstellung in der Verordnung, dass die Gestaltungsweise der technologischen Infrastruktur (zentral vs. dezentral oder federated\/hybrid) nicht per se ein Ausschlusskriterium f\u00fcr die PEMO-Qualifikation darstellt, sofern die regulatorischen Schutzziele gewahrt bleiben. Ebenso soll der Status als PEMO auch f\u00fcr neue, mittelst\u00e4ndische Anbieter erreichbar bleiben und es sollen keine H\u00fcrden errichtet werden, die nur etablierte und gro\u00dfe Finanzunternehmen nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2 class=\"\" style=\"--fontsize: 46; line-height: 1;\" data-fontsize=\"46\" data-lineheight=\"46px\"><strong style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">2. Nachhandel von Wertpapieren (Post-Trading)<\/strong><\/h2>\n<p>Die Vereinfachung grenz\u00fcberschreitender T\u00e4tigkeiten von Zentralverwahrern (CSDs) und die Verbesserung der Verbindungen zwischen EU-Abwicklungssystemen sind positive Schritte.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Stellungnahme und Forderung:<\/strong> Die Blockchain-Technologie erm\u00f6glicht durch \u2018Atomic Settlement\u2019 (T+0) Effizienzgewinne, die \u00fcber die blo\u00dfe Optimierung bestehender Prozesse hinausgehen. Die Vorschl\u00e4ge zur Modernisierung der CSDR und der Finalit\u00e4tsrichtlinie (Settlement Finality Directive) m\u00fcssen gew\u00e4hrleisten, dass DLT-native Abwicklungssysteme nicht durch die Pflicht zur Interoperabilit\u00e4t mit veralteten Legacy-Systemen (wie T2S) in ihrer technologischen Leistungsf\u00e4higkeit (z. B. sofortige Finalit\u00e4t) beschr\u00e4nkt werden, sofern dies nicht systemisch zwingend ist.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Dar\u00fcber hinaus begr\u00fc\u00dfen wir die Aktualisierung der Definitionen (zum Beispiel \u201ebook-entry form\u201c), um Technologieneutralit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten. Wir fordern jedoch, dass die Anerkennung von Tokenisierung als Eigentumsnachweis nicht nur auf CSD-Ebene, sondern auch f\u00fcr alternative Verwahrstrukturen (z. B. Selbstverwahrung oder walletbasierte Registerf\u00fchrung) rechtssicher ausgestaltet wird, um die Vorteile der Programmierbarkeit von Corporate Actions voll auszusch\u00f6pfen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> China, S\u00fcdkorea und Indien bieten bereits eine T+0-Abrechnung an. Daher ist es wichtig, eine T+0-Abrechnung unabh\u00e4ngig von der verwendeten Technologie zu erm\u00f6glichen, d.h. mit oder ohne Blockchain. Sind beide Optionen gut integriert und auf die Einhaltung der Vorschriften abgestimmt, wird dies zu einer effizienteren Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit f\u00fchren.<\/p>\n<p>Konkret schlagen wir auch eine \u00c4nderung an der Zentralverwahrerverordnung (CSDR) vor, um \u00a7 3 Abs. 2 CSDR (&#8222;Einbuchung im Effektengiro&#8220;) anzupassen. Dadurch wird sichergestellt, dass nicht alle multilateral gehandelten Wertpapiere \u00fcber einen Zentralverwahrer abgewickelt werden m\u00fcssen. Andernfalls w\u00e4re die Verwendung von On-Chain-Prozessen f\u00fcr tokenisierte Wertpapiere, die \u00fcber DLT-basierte multilaterale Handelssysteme gehandelt werden, faktisch ausgeschlossen.<\/p>\n<p>In diesem Fall w\u00fcrde die Rolle von DLT-Marktinfrastrukturbetreibern (DLT-SS\/DLT-TSS) \u2013 \u00fcber das Pilotregime hinaus \u2013 sowie von Kryptowertpapierregisterf\u00fchrern bei multilateral gehandelten tokenisierten Wertpapieren erheblich eingeschr\u00e4nkt werden. Diese Akteure k\u00f6nnten weiterhin lediglich bilaterale Gesch\u00e4fte abwickeln, wie es bereits heute m\u00f6glich ist, w\u00e4hrend multilateral gehandelte tokenisierte Wertpapiere zwingend \u00fcber zentrale Verwahrstrukturen gef\u00fchrt werden m\u00fcssten. Dies w\u00fcrde den Anwendungsbereich tokenisierter Wertpapiere unn\u00f6tig einschr\u00e4nken und die Entwicklung DLT-basierter Marktmodelle hemmen.<\/p>\n<p>Die Pflicht zur Einbuchung im Effektengiro sollte daher auch dann als erf\u00fcllt gelten, wenn tokenisierte Wertpapiere in einem zugelassenen Kryptowertpapierregister oder in einer vergleichbaren beaufsichtigten DLT-Infrastruktur gef\u00fchrt und abgewickelt werden, sofern gleichwertige Anforderungen an Anlegerschutz, Marktintegrit\u00e4t und operative Sicherheit gew\u00e4hrleistet sind. Eine solche Klarstellung w\u00fcrde ein technologieneutrales Level Playing Field schaffen und die Ziele des Market Infrastructure Package unterst\u00fctzen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2 class=\"\" style=\"--fontsize: 46; line-height: 1;\" data-fontsize=\"46\" data-lineheight=\"46px\"><strong style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">3. Asset Management<\/strong><\/h2>\n<p>Die Erleichterung des grenz\u00fcberschreitenden Vertriebs von Investmentfonds und die Harmonisierung der Vorschriften f\u00fcr Kapitalverwaltungsgesellschaften sind entscheidend f\u00fcr die Skalierung digitaler Verm\u00f6genswerte. Dies schafft nicht nur einen Mehrwert f\u00fcr Finanzdienstleistungen, sondern auch f\u00fcr Nicht-Finanzsektoren, die materiellen Objekten einen Wert zuschreiben und Eigentumsrechte handeln oder teilen. Au\u00dferdem wird so die Resilienz der Marktstruktur erh\u00f6ht, insbesondere durch die Verringerung des Single\u2010Point\u2010of-Failure\u2010Risikos in Finanzmarktinfrastrukturen und die Entwicklung dezentraler Settlement\u2011Mechanismen. Dies st\u00fctzt dann auch die in der \u2018Digital Finance Strategy\u2019 der EU geforderten Ziele, wie z.B. robustere Marktstrukturen, zu errichten.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Stellungnahme und Forderung:<\/strong> Tokenisierte Fondsanteile d\u00fcrfen nicht als Sonderkategorie mit zus\u00e4tzlichen regulatorischen H\u00fcrden behandelt werden. Wir fordern die rechtliche Gleichstellung digitaler Anteilsregister (On-Chain-Register) mit klassischen Anteilsregistern. Die im Paket vorgesehene Harmonisierung muss auch Rechtssicherheit f\u00fcr die Nutzung von Smart Contracts in der Fondsverwaltung schaffen, beispielsweise f\u00fcr die automatisierte NAV-Berechnung und Aussch\u00fcttung. Eine Fragmentierung, bei der tokenisierte Fonds in einzelnen Mitgliedstaaten weiterhin nationalen Sonderregeln unterliegen, muss durch die Umwandlung von Richtlinien in direkt geltende Verordnungen verhindert werden; reine \u2018Supervisory Convergence\u2019 wird diesem Ziel nicht gerecht werden. Es bedarf dar\u00fcber hinaus europ\u00e4isch induzierter Vereinheitlichung digitaler Eigentumsrechte im Zusammenhang mit On-Chain-Registern bzw. zumindest eines wettbewerbsf\u00e4higen zivilrechtlichen Rahmens f\u00fcr die deutsch-europ\u00e4ische Asset-Management-Industrie.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2 class=\"\" style=\"--fontsize: 46; line-height: 1;\" data-fontsize=\"46\" data-lineheight=\"46px\"><strong style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">4. Innovation (DLT-Pilotregime)<\/strong><\/h2>\n<p>Die \u00dcberarbeitung des DLT-Pilotregimes (Verordnung (EU) 2022\/858) ist das Kernst\u00fcck des Pakets f\u00fcr unsere Branche. Wir begr\u00fc\u00dfen die Vorschl\u00e4ge der Kommission, die Schwellenwerte f\u00fcr DLT-Marktinfrastrukturen signifikant anzuheben (von 6 Mrd. EUR auf 100 Mrd. EUR Gesamtvolumen), ausdr\u00fccklich.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Stellungnahme und Forderung:<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Erh\u00f6hung der Marktchancen:<\/strong> Wo m\u00f6glich, sollten die dringend erforderlichen und vom MISP abkoppelbaren \u00c4nderungen der Verordnung (EU) 2022\/858 (DLTPR) abgetrennt und als kleineres Regulierungspaket im Sinne eines \u2018technischen Upgrades\u2019 rasch umgesetzt werden &#8211; falls sich keine Beschleunigung f\u00fcr das Inkrafttreten des Pakets als Ganzes erreichen l\u00e4sst.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Permanenz und Entfristung:<\/strong> Die Ungewissheit \u00fcber das Auslaufen des Regimes hemmt Investitionen. Wir unterst\u00fctzen daher den Vorschlag, die Befristung der Genehmigungen aufzuheben und das Regime in einen dauerhaften Rechtsrahmen zu \u00fcberf\u00fchren (unter Anpassung einschl\u00e4giger Finanzmarktgesetze).<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Schwellenwerte und Eligible Assets:<\/strong> Die Anhebung der Volumengrenzen ist notwendig. Ebenso wichtig ist die Erweiterung der zul\u00e4ssigen Finanzinstrumente auf alle Anlageklassen (Aufhebung der anlageklassenspezifischen Caps).<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Allerdings bedeutet das Beibehalten des Pilot-Prinzips mit aggregierten Schwellenwerten auch Unsicherheiten f\u00fcr skalierende, marktf\u00e4hige Infrastrukturen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Gleichbehandlung:<\/strong> W\u00e4hrend CSDs k\u00fcnftig DLT-basierte Mechanismen innerhalb des CSDR-Rahmens nutzen k\u00f6nnen und dabei keinen volumenbezogenen Pilot-Beschr\u00e4nkungen unterliegen, werden DLT-Marktinfrastrukturen weiterhin \u00fcber Schwellenwerte begrenzt, obwohl sie vergleichbare Anforderungen an Sicherheit, Kontrolle und Resilienz erf\u00fcllen m\u00fcssen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Sicherung des Skalierungserfolgs:<\/strong> Es bedarf eines klar definierten \u2018Graduation Paths\u2019. L\u00f6sungen, die sich im Pilotregime bew\u00e4hrt haben, m\u00fcssen nahtlos in den regul\u00e4ren MiFID-II-\/CSDR-Rahmen \u00fcbergehen k\u00f6nnen, ohne dass die DLT-Infrastruktur zur\u00fcckgebaut werden muss. Es d\u00fcrfen keine dauerhaften Sonderbehandlungen entstehen, die DLT-Systeme als Infrastruktur zweiter Klasse benachteiligen. Auch fehlt bislang ein klar geregelter Mechanismus, der den Fortbetrieb w\u00e4hrend eines \u00dcbergangs in ein dauerhaftes Regime erm\u00f6glicht.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Settlement Assets:<\/strong> Die Ausweitung der zul\u00e4ssigen Abwicklungsassets \u00fcber Zentralbankgeld hinaus (z. B. E-Geld-Token oder tokenisiertes Gesch\u00e4ftsbankengeld CBMT) ist f\u00fcr die operative Durchf\u00fchrbarkeit essenziell, solange kein Wholesale-CBDC fl\u00e4chendeckend verf\u00fcgbar ist.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2 class=\"\" style=\"--fontsize: 46; line-height: 1;\" data-fontsize=\"46\" data-lineheight=\"46px\"><strong><span style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">5. Vereinfachungen<\/span><\/strong><\/h2>\n<p>Die Umwandlung von Richtlinien in Verordnungen und die Reduzierung nationaler Wahlrechte begr\u00fc\u00dfen wir als Mittel gegen Gold-Plating und regulatorische Arbitrage.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Dies ist f\u00fcr Blockchain-Gesch\u00e4ftsmodelle, die inh\u00e4rent grenz\u00fcberschreitend sind, von h\u00f6chster Bedeutung.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Punkt ist, dass native Netzwerk-Token (sog. &#8218;Gas&#8216;-Token), die lediglich der Steuerung und Absicherung von Utility-Blockchains dienen, nicht pauschal als Digital Money oder Finanzinstrument qualifiziert werden. Diese technologische Basisinfrastruktur darf nicht zum &#8218;Kollateralschaden&#8216; einer Finanzmarktregulierung werden. Verschiedene internationale Rechtsauffassungen zu weltweit betriebenen Infrastrukturen sollten nicht dazu f\u00fchren, dass diese durch eine europ\u00e4ische Rechtsprechung, die sich prim\u00e4r auf Finanzprodukte bezieht, sanktioniert werden. Eine solche De-facto-Standardsetzung ohne formale Klarstellung sollte f\u00fcr Infrastruktur-Provider verhindert werden. Denn der verbesserte und st\u00e4rker harmonisierte EU-Rahmen soll ja insgesamt die Planbarkeit grenz\u00fcberschreitender Projekte und Investitionen erh\u00f6hen, und Blockchains als Infrastruktur lassen sich geografisch nur bedingt eingrenzen.<\/p>\n<p>Entsprechend braucht es EU-weit einheitliche und vorab transparente Mindestanforderungen f\u00fcr DLT-Infrastruktur-Provider. Diese m\u00fcssen klar festlegen, welche System-, Governance- und Schnittstellenanforderungen f\u00fcr den Einsatz von DLT im regulierten Kapitalmarkt zu erf\u00fcllen sind und welche anderen Anwendungen ggf. nicht durch das MISP abgedeckt sein sollen.<\/p>\n<h2 class=\"\" style=\"--fontsize: 46; line-height: 1;\" data-fontsize=\"46\" data-lineheight=\"46px\"><strong style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">6. Aufsicht<\/strong><\/h2>\n<p>Das MISP sieht vor, die direkte Aufsicht \u00fcber bedeutende Marktinfrastrukturen und <em>alle<\/em> Kryptowerte-Dienstleister (CASPs) gem\u00e4\u00df MiCAR an die ESMA zu \u00fcbertragen.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Stellungnahme und Forderung:<\/strong> Eine einheitliche Aufsichtspraxis (Supervisory Convergence) ist zur Vermeidung von regulatorischer Arbitrage grunds\u00e4tzlich zu bef\u00fcrworten &#8211; gerade auch aus deutscher Sicht. Die vollst\u00e4ndige Zentralisierung der CASP-Aufsicht bei der ESMA birgt potentiell jedoch auch einige Risiken f\u00fcr deutsche Unternehmen:<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Proportionalit\u00e4t:<\/strong> Kleine und mittlere Krypto-Dienstleister k\u00f6nnten durch eine zentrale EU-Aufsicht, die prim\u00e4r auf systemrelevante Akteure (Significant CASPs) ausgelegt ist, mit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Compliance-Kosten belastet werden. Deswegen schlagen wir ein Proportionalit\u00e4tsprinzip vor, bei dem etwa der Unternehmensumsatz oder das verwahrte Asset-Volumen als Schwellenwert dienen k\u00f6nnte. Die Aufsicht f\u00fcr KMUs k\u00f6nnte ggf. bei der zust\u00e4ndigen nationalen Beh\u00f6rde verbleiben, welche die Besonderheiten des nationalen Marktes adressieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Kompetenzaufbau:<\/strong> Eine \u00dcbertragung der Aufsichtskompetenzen darf nur erfolgen, wenn bei der ESMA nachweislich tiefgreifendes technisches Verst\u00e4ndnis f\u00fcr DLT-Spezifika vorhanden ist und entsprechender Personalaufwuchs bei der Beh\u00f6rde gew\u00e4hrleistet ist. Wir warnen vor einer Aufsichtspraxis, die technologische Nuancen (z. B. DeFi-Schnittstellen, Non-Custodial Wallets) ignoriert, da eine Aufsicht ohne ausreichende technologische Spezialisierung zu hohen Interpretations- und Abstimmungskosten f\u00fchrt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>\u00dcbergangsphasen:<\/strong> Um Rechtsunsicherheit und Marktaustritte zu vermeiden, m\u00fcssen bestehende nationale Erlaubnisse sowie laufende Verfahren bei der BaFin im \u00dcbergang bestandskr\u00e4ftig bleiben.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Vereinfachung<\/strong>: Um die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit zu erleichtern, die Akzeptanz zu verbessern und Vorschriften zu vereinfachen, sollten die bestehenden Regelungen harmonisiert und veraltete, redundante, widerspr\u00fcchliche oder umst\u00e4ndliche Regelungen au\u00dfer Kraft gesetzt werden. Europa verf\u00fcgt aufgrund der regulatorischen Entwicklungsgeschichte bereits \u00fcber ein komplexes Regelwerk. Daher w\u00e4re es im Sinne des B\u00fcrokratieabbaus w\u00fcnschenswert, wenn sich in solchen gesetzgeberischen \u00dcberarbeitungen niederschlagen lie\u00dfe, dass einige Vorschriften durch die in der DLT-Technologie enthaltenen Funktionalit\u00e4ten vollst\u00e4ndig \u00fcberfl\u00fcssig werden. So k\u00f6nnen etwa betriebliche Abl\u00e4ufe und Regeln f\u00fcr mehrstufige Zwischenkonten gelockert werden, w\u00e4hrend papier- oder nachrichtenbasierte manuelle Fehlerverwaltung, die Notwendigkeit zur Aufbewahrung von Eigentumsnachweisen oder einige notarielle Beglaubigungen \u00fcberfl\u00fcssig werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><strong>Harmonisierung:<\/strong> Die fehlende klare Verzahnung mit bestehenden Fundraising-Regimen kann beispielsweise dazu f\u00fchren, dass die Tokenisierung trotz des MISP in vielen m\u00f6glichen Anwendungsbereichen (etwa im Immobiliensektor) gerade f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Projektentwickler nur langsam und mit erheblichem Abstimmungsaufwand zu breiterem Einsatz kommen wird. Ebenso ist eine Verzahnung mit den Regelungen f\u00fcr die EU Digital Identity Wallets oder zuk\u00fcnftige digitale Register fortlaufend notwendig, um auch begleitende Prozesse wie KYC sowie effizientere b\u00fcrokratische Begleitprozesse zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Insgesamt gilt es, bestehende Rechtsunsicherheiten durch regulatorische Abgrenzungsprobleme (z.B. MiCAR vs. MiFID II vs. PSP) konsequent abzubauen, da das vorliegende MISP-Paket hier bislang nicht alle Probleme l\u00f6st. Und: Eine schnellere Umsetzung w\u00e4re w\u00fcnschenswert, da der angestrebte Zeithorizont, der sich bis 2029 erstreckt, zur Folge haben d\u00fcrfte, dass etliche Regelungen und Regulierungsziele schon wieder veraltet sind (wie es heute bei der MiCAR zu beobachten ist, bei der die von Meta geplanten Stablecoins eines der wesentlichen damaligen Regulierungsziele waren, die am Ende nicht umgesetzt wurden).<\/p>\n<p>Der Bundesblock steht dem Bundesministerium der Finanzen f\u00fcr weitere Konsultationen und Fachexpertise jederzeit zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p><strong>Blockchain Bundesverband e.V. (Bundesblock)<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Vgl. Bundesministerium der Finanzen, Anschreiben Konsultation Marktintegrationspaket der EU, 16. Dezember 2025, S. 1; European Commission, Questions and answers on the market integration package, Q11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> European Commission, Questions and answers on the market integration package, Q100.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Vgl. ESMA, Report on the functioning and review of the DLTR, 25 June 2025, Para. 123.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> siehe <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/legislative-train\/theme-a-europe-fit-for-the-digital-age\/file-fintech-action-plan\">https:\/\/www.europarl.europa.eu\/legislative-train\/theme-a-europe-fit-for-the-digital-age\/file-fintech-action-plan<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Vgl. European Commission, Questions and answers on the market integration package, Q40.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Vgl. ESMA, Report on the functioning and review of the DLTR, 25 June 2025, Para. 123.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Vgl. European Commission, Questions and answers on the market integration package, Q40.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> Vgl. ESMA, Report on the functioning and review of the DLTR, 25 June 2025, Para. 134.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> Vgl. Bundesministerium der Finanzen, Anschreiben Konsultation Marktintegrationspaket der EU, 16. Dezember 2025, S. 1; European Commission, Questions and answers on the market integration package, Q9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\"><sup>[10]<\/sup><\/a> Vgl. Bundesministerium der Finanzen, Anschreiben Konsultation Marktintegrationspaket der EU, 16. Dezember 2025, S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\"><sup>[11]<\/sup><\/a> Vgl. European Commission, Questions and answers on the market integration package, Q45-46.<\/p>\n<\/div><\/div><style type=\"text\/css\">.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 0px;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 1.92%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 1.92%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}<\/style><\/div><\/div><style type=\"text\/css\">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-1{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 0px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 0px;}<\/style><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[88,85],"tags":[],"class_list":["post-8883","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-positionen","category-stellungnahmen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8883"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8883\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8895,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8883\/revisions\/8895"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8883"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8883"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}