{"id":9002,"date":"2026-03-16T11:41:25","date_gmt":"2026-03-16T10:41:25","guid":{"rendered":"https:\/\/bundesblock.de\/?p=9002"},"modified":"2026-03-16T11:41:25","modified_gmt":"2026-03-16T10:41:25","slug":"stellungnahme-zur-evaluierung-des-gesetzes-ueber-elektronische-wertpapiere-ewpg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/stellungnahme-zur-evaluierung-des-gesetzes-ueber-elektronische-wertpapiere-ewpg\/","title":{"rendered":"Stellungnahme zur Evaluierung des Gesetzes \u00fcber elektronische Wertpapiere (eWpG)"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"background-color: var(--awb-color1);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:var(--awb-color1);border-style:solid;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start\" style=\"max-width:1206.4px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\" style=\"background-position:left top;background-blend-mode: overlay;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;\"><div style=\"text-align:right;\"><style>.fusion-body .fusion-button.button-1{border-color:var(--awb-color1);border-radius:2px 2px 2px 2px;background:var(--awb-custom_color_1);}.fusion-body .fusion-button.button-1 .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1 i,.fusion-body .fusion-button.button-1:hover .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1:hover i,.fusion-body .fusion-button.button-1:focus .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1:focus i,.fusion-body .fusion-button.button-1:active .fusion-button-text,.fusion-body .fusion-button.button-1:active i{color:var(--awb-color1);}.fusion-body .fusion-button.button-1:hover,.fusion-body .fusion-button.button-1:active,.fusion-body .fusion-button.button-1:focus{border-color:var(--awb-color1);background:var(--awb-custom_color_1);}<\/style><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-custom button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/bundesblock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/eWPG_Evaluierung_Stellnungnahme_Bundesblock_final_15.03.2026.pdf\" style=\"margin-bottom:30px;\"><span class=\"fusion-button-text\">PDF <\/span><\/a><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p style=\"text-align: right;\">Blockchain Bundesverband e.V. (Bundesblock)<br \/>\nInteressenvertretung f\u00fcr Blockchain und DLT in Deutschland<br \/>\nM\u00fchlenstr. 8a<br \/>\n14167 Berlin<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Berlin, 15.03.2026<\/p>\n<p>Bundesministerium der Finanzen &amp;<\/p>\n<p>Bundesministerium der Justiz und f\u00fcr Verbraucherschutz<\/p>\n<p>10117 Berlin<\/p>\n<p><b>Nur per E-Mail an:<\/b> <a href=\"mailto:VIIB5@bmf.bund.de\"><span style=\"font-weight: 400;\">VIIB5@bmf.bund.de<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\"> and <\/span><a href=\"mailto:IIIA5@bmj.bund.de\"><span style=\"font-weight: 400;\">IIIA5@bmj.bund.de<\/span><\/a><\/p>\n<p>GZ: VII B 5 &#8211; WK 6000\/00083\/002\/002 \/\/ DOK: COO.7005.100.2.10902941<\/p>\n<h1><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400; font-size: 40px;\" data-fusion-font=\"true\">Stellungnahme zur Evaluierung des Gesetzes \u00fcber elektronische Wertpapiere (eWpG)<\/span><\/h1>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sehr geehrte Damen und Herren,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">wir bedanken uns f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, im Rahmen der Evaluierung des Gesetzes \u00fcber elektronische Wertpapiere (eWpG) die Erfahrungen unserer Mitglieder zu teilen und entsprechend Stellung zu beziehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der <\/span><b>Blockchain Bundesverband e.V.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> vertritt die Interessen von Unternehmen, die Blockchain-L\u00f6sungen anwenden und entsprechend auch im Bereich der DLT-basierten Wertpapierinfrastruktur f\u00fchrend t\u00e4tig sind, sowie Kryptowertpapierregisterf\u00fchrer gem\u00e4\u00df eWpG. F\u00fcr diese Stellungnahme haben wir nicht nur mit diesen direkt gesprochen, sondern uns auch mit befreundeten Verb\u00e4nden wie dem Bundesverband f\u00fcr elektronische Wertpapiere e.V. oder dem Bitkom e.V. ausgetauscht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Insgesamt bewerten wir das eWpG als eine weitgehend gelungene und ausgewogene Regulierung &#8211; allerdings ist der Austausch zu praktischen Themen ebenso unabdingbar wie der weitere strategische Blick, sodass weder fehlende Detailkenntnis noch Unklarheit \u00fcber das technische Potential der verwendeten Technologien zu einer Schlechterstellung der Anleger oder einer geringeren Wettbewerbsf\u00e4higkeit Europas f\u00fchren. Deshalb muss insgesamt nicht nur auf Technologie-Neutralit\u00e4t im Rahmen der Gesetzgebung gr\u00f6\u00dften Wert gelegt werden, sondern auch darauf, dass die vollumf\u00e4ngliche Auspr\u00e4gung der Vorteile leistungsf\u00e4higer Technologien nicht behindert werden. Denn um Europas Innovationskraft zu st\u00e4rken, darf dies nicht durch zu fr\u00fch ansetzende regulatorische oder prozessuale Einschr\u00e4nkungen oder Unterlassungen gebremst werden &#8211; ohne dass aber Anlegerschutz oder andere Fragen der Governance vernachl\u00e4ssigt werden sollen. Als Leitmotiv sehen wir also die Weiterf\u00fchrung eines <\/span><b>stabilit\u00e4tsorientierten Ansatzes &#8211; allerdings ohne unn\u00f6tig fr\u00fche Begrenzung des Chancenhorizonts f\u00fcr technologische Neuerungen.<\/b><\/p>\n<h2><b style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">Regelungen zum Anlegerschutz vs. Innovationsbedarf und Wettbewerbssituation im internationalen, digitalen Finanzmarkt<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das eWPG und seine bisherigen Erweiterungen waren stark auf Rechtssicherheit und Anlegerschutz hin ausgerichtet. Eine solche, eher evolution\u00e4re Reform des bestehenden Wertpapierrechts ist zwar eine m\u00f6gliche Option, die in normalen Zeiten eine vorsichtige Fortentwicklung des hiesigen Finanzmarktes erm\u00f6glichen w\u00fcrde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Allerdings ist ein so vorsichtiger Ansatz aus unserer Sicht angesichts der Verschiebungen im internationalen, auf Technologie-Innovation basierenden Wettbewerb nicht ausreichend und wird eher zu einer Verschlechterung der Position der deutschen Finanzm\u00e4rkte und Wirtschaft f\u00fchren. Denn dieser Wettbewerb wird sich ebenso wie die global verf\u00fcgbaren Anlageformen im kommenden Jahrzehnt signifikant beschleunigen, was durch weitere Automatisierung mittels KI-Tools erreicht wird, durch Blockchain aber auch M\u00f6glichkeiten zu klarer Regelbarkeit und erh\u00f6hter Transparenz bietet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um hier nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, sondern auch verst\u00e4rkt ausl\u00e4ndisches Kapital anzulocken oder hiesiges Kapital auch vor Ort investiert zu sehen, bedarf es einer Verschiebung des regulatorischen Fokus hin zu Innovationsorientierung, basierend auf Technologie-Neutralit\u00e4t und F\u00f6rderung neuer Technologien sowie deren praktischer Anwendung. Gleichzeitig ist es in Zeiten automatisierter Content-Generierung und des 24\/7-Handels durch KI-Tools im Sinne des Anlegerschutzes nicht mehr ausreichend, teilweise veraltete Prozessketten vermeintlich abzusichern (etwa durch den Aufbau entsprechender Compliance-Abteilungsstrukturen), sondern es m\u00fcsste auf Seiten der internen Compliance ebenfalls ein technischer Ansatz forciert werden, w\u00e4hrend der Anlegerschutz vielmehr durch breite Aufkl\u00e4rung (beginnend in den Schulen) sowie auf Ebene des Verbraucherschutzes durch entsprechende \u00f6ffentliche Informations- und Beratungsangebote erfolgen sollte. Als Verband erreichen uns t\u00e4glich E-Mails von Betrugsopfern \u2013 davon ist jedoch kein einziger Fall auf Compliance-L\u00fccken bei regulierten Dienstleistern zur\u00fcckzuf\u00fchren. Sondern es ist international organisierter Anlagebetrug, der die globalen Handelsm\u00f6glichkeiten \u00fcber das Internet ausnutzt (was sich also nicht pauschal unterbinden l\u00e4sst), aber auch der Leichtgl\u00e4ubigkeit und dem fehlenden Verst\u00e4ndnis von fundamentalen Aspekten von Chancen und Risiken von Finanzanlagen herr\u00fchrt. An dieser weit offenen Front l\u00e4sst sich unserer Meinung nach nur durch Pr\u00e4vention und wesentlich h\u00e4rteres Vorgehen gegen unlautere Kampagnen f\u00fcr solche betr\u00fcgerischen Produkte \u00fcber alle Online-Kan\u00e4le hinweg.<\/span><\/p>\n<h2><b style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">Regelungen zur Marktintegrit\u00e4t<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend die Regelungen zu Zentralregisterwertpapieren (\u00a7\u00a7 4-8 eWpG) \u00fcberwiegend als effizient und gut in bestehende Marktstrukturen integrierbar bewertet werden, liegt unser Fokus als Blockchain Bundesverband e.V. nat\u00fcrlicherweise auf den Regeln f\u00fcr Kryptowertpapiere (\u00a7\u00a7 16 ff. eWpG). Hier kann konstatiert werden, dass Deutschland erstmals eine klare gesetzliche Grundlage f\u00fcr DLT-basierte Wertpapiere geschaffen hat und sich als regulierter Standort f\u00fcr tokenisierte Finanzinstrumente positionieren konnte. Insbesondere ist dabei hervorzuheben, dass in einem Bereich mit hohem technologischen und marktseitigen Innovationspotential relativ rasch ein klares Regelwerk geschaffen wurde, das auf klaren rechtsstaatlichen Verfahren beruht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Allerdings konnte damit das hohe Innovationspotential nicht vollumf\u00e4nglich ausgesch\u00f6pft werden, sondern f\u00fchrte zu einer lediglich langsam ansteigenden praktischen Nutzung wegen regulatorischer und infrastruktureller H\u00fcrden. Dazu z\u00e4hlt auch die parallele Existenz von Zentralregistern und Kryptowertpapierregistern, sodass zwar fortschreitende Digitalisierung und hohe Marktintegrit\u00e4t durch die Zentralregister gew\u00e4hrleistet sind, dies jedoch insgesamt zu niedrigerer Innovationsgeschwindigkeit und sinkenden Chancen auf zuk\u00fcnftiges Marktwachstum f\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<h2><b><span style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">Verbesserung der Voraussetzungen f\u00fcr Innovationen im Finanzbereich<\/span> <\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das eWpG hat durchaus f\u00fcr einen ersten Schub bei der Digitalisierung des Kapitalmarktrechts gesorgt, indem im Kern das fr\u00fchere Urkundenerfordernis f\u00fcr Wertpapiere gewandelt wurde sowie ein modernerer Rechtsrahmen und die Voraussetzungen f\u00fcr effizienteren Wertpapierhandel initiiert werden konnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber obwohl es innovationspolitisch wichtig w\u00e4re, jede ungerechtfertigte Ungleichbehandlung zwischen elektronischen und klassischen Wertpapierprozessen zu vermeiden, sind Kryptowertpapiere nach wie vor unter Geldw\u00e4schegesichtspunkten benachteiligt, diese werden ohne sachlich hilfreiche Begr\u00fcndung pauschal als riskanter eingestuft werden (besonders Kryptowertpapiere, die auf \u00f6ffentlichen Blockchains emittiert werden, siehe die Kapitalanforderungen der Basel-Regularien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Historisch zeigte die urspr\u00fcngliche Begrenzung der Assetklassen bereits, dass sie im Verh\u00e4ltnis zu den 2021 bereits progressiveren Rechtsr\u00e4umen, vor allem in der Schweiz und in Liechtenstein, zu z\u00f6gerlich aufgeholt wurde \u2013 was dann auch zur Erweiterung um die Tokenisierung von Aktien f\u00fchrte. Dennoch bleibt Deutschland bei einem prim\u00e4r regulierungsorientierten Ansatz &#8211; was auch per se nicht zu kritisieren ist. Als Folge w\u00e4re es aber umso wichtiger, dass, wo es m\u00f6glich ist, Innovation bef\u00f6rdert und nicht verlangsamt wird, auf allen Ebenen technologieneutral gedacht und reglementiert wird. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Denn insbesondere Startups (die einen Gro\u00dfteil der Innovation in diesem Sektor in Deutschland geschaffen haben) wurden verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe regulatorische Pflichten auferlegt &#8211; was sie im internationalen Vergleich eher geschw\u00e4cht hat. Und was vielleicht noch schwerer wiegt: es hat jeder innovationspolitische Impuls im Bereich der Tokenisierung aus den Reihen der Finanz- und Wirtschaftspolitik gefehlt. Weder gab es eine klare Standortpolitik, wie sie im Schweizer \u201aCrypto Valley\u2018 zu beobachten war und ist, noch hat der Staat selbst, etwa durch die Tokenisierung eigener Anleihen oder Sandboxes zu Tokenisierung und zu Digital Assets, die Chancen auf die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die raschere Akzeptanz f\u00fcr diese effizienteren Kapitalmarktformen genutzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dass dies nicht zum Vorteil f\u00fcr die Handlungsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaft war, hat zuletzt die Digital Asset-Strategie der aktuellen US-Administration gezeigt, auf die weder die deutsche Politik noch die deutsche Wirtschaft richtig vorbereitet waren. Entsprechend sind die Chancen, nicht nur durch regulatorische Rahmensetzungen, sondern auch durch gezielte Unterst\u00fctzung zur Ausreizung des gesetzten Rahmens die Zukunftsf\u00e4higkeit der deutschen Kapitalm\u00e4rkte zu st\u00e4rken, keineswegs ausreichend genutzt worden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Entsprechend sollte bei der Nachjustierung oder Ausweitung von Regelungen zur weiteren Digitalisierung des Finanzmarktes nicht nur in regulatorischen Kategorien gedacht, sondern auch strategisch die Bedeutung starker Kapitalm\u00e4rkte als St\u00fctzpfeiler f\u00fcr die weitere wirtschaftliche Entwicklung und Souver\u00e4nit\u00e4t in politisch unsicheren Zeiten mit einbezogen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es muss also darum gehen, sowohl das \u00d6kosystem f\u00fcr Token-Dienstleister und damit den gesamten Kapitalmarkt zu st\u00e4rken, die Chancen f\u00fcr die Ausbildung von leistungsstarken Clustern f\u00fcr Finanzmarktinnovation zu bef\u00f6rdern und sich vor allem bei der Ausweitung der Assetklassen das gesamte Potential zu erschlie\u00dfen, das sowohl durch die Tokenisierung an sich als auch durch neue digitale Assets geboten wird &#8211; im Finanzmarkt <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">and<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> auch in der produzierenden Industrie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Insbesondere das technologieneutrale Schweizer Registermodell oder die M\u00f6glichkeiten des Liechtensteiner TVTGs, beliebige Rechte tokenisieren zu k\u00f6nnen, scheinen bisher der zuk\u00fcnftigen Entwicklung besser den Weg zu bereiten.<\/span><\/p>\n<h2><b style=\"font-size: 26px;\" data-fusion-font=\"true\">Antworten auf die konkreten Fragen aus dem Anschreiben:<\/b><\/h2>\n<blockquote>\n<p><b>Haben Sie bzw. ggf. ihre Mitglieder bereits Kryptowertpapiere begeben oder erworben? Wenn nein, was waren die Gr\u00fcnde daf\u00fcr? Wenn ja, was waren die Erfahrungen?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als Verband vertreten wir einige Mitgliedsunternehmen, die Kryptowertpapierregisterf\u00fchrer sind, Kryptowertpapiere begeben haben oder Dienstleister entlang der regulatorischen Prozesskette sind. Insofern haben wir hier die Erfahrungen aus langj\u00e4hriger Praxis zusammengef\u00fchrt.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Wie beurteilen Sie Effizienz und Praktikabilit\u00e4t der Regelungen zur Begebung von Zentralregisterwertpapieren und Kryptowertpapieren?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Einzelne Regelungen, etwa das geforderte Vorhalten von Schnittstellen, sollten zum B\u00fcrokratieabbau wesentlich gestrafft oder ersatzlos gestrichen werden &#8211; da hier in der Praxis teilweise keinerlei Nutzung stattfindet.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Wie sch\u00e4tzen Sie den gesetzlichen Anwendungsbereich ein? Sehen Sie die Erweiterung um Aktien positiv? Halten Sie die Einbeziehung von weiteren Assetklassen f\u00fcr w\u00fcnschenswert?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die bisher erfolgten Erweiterungen um Namensaktien waren sinnvoll. Allerdings ist dies f\u00fcr die im Rahmen der EU SIU angestrebte Mobilisierung von Investments (gerade auch in KMUs) nicht ausreichend. Sowohl Inhaberaktien als auch GmbH-Anteile (und zuk\u00fcnftig Anteile der neu zu schaffenden EU-weiten Unternehmensform im Rahmen des sehr zu begr\u00fc\u00dfenden \u201e28th Regime\u201c, die \u201eEU Inc\u201c, m\u00fcssen rasch folgen, zumal sie auch geldw\u00e4schetechnisch wg. bereits erfolgter Vorpr\u00fcfungen zum gro\u00dfen Teil unbedenklich sind.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Wie bewerten Sie Rechtssicherheit und Verst\u00e4ndlichkeit der gesetzlichen Regelungen?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Wesentlichen w\u00e4ren hier nur Anmerkungen zur unterschiedlichen Verwendung von Begriffen oder zur klareren Abgrenzung verwendeter Termini zu machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Allerdings sind auch noch ein paar grundlegende Themen definitorischer Natur relevant, die auch f\u00fcr die nachfolgenden Fragen von Bedeutung sind:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sichere und schnelle \u00dcbertragungen von Verm\u00f6genswerten auf Blockchain-Infrastrukturen erfolgen technisch durch kryptographisch signierte Transaktionen, welche typischerweise mit sog. privaten kryptographischen Schl\u00fcsseln erzeugt werden. Damit setzt eine funktionierende Marktinfrastruktur voraus, dass Marktteilnehmer in der Lage sind, Blockchain-Transaktionen zu generieren, diese kryptographisch zu signieren sowie deren Ausf\u00fchrung im Netzwerk zu \u00fcberwachen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In der Praxis werden diese Funktionen typischerweise durch spezialisierte Wallet-Infrastrukturen und qualifizierte Kryptoverwahrer erbracht. Damit eine standardisierte Infrastruktur f\u00fcr die Abwicklung entsteht, die das Marktwachstum in diesem Sektor erm\u00f6glicht, m\u00fcssen diese Funktionen klar und praxistauglich in die Regulatorik eingearbeitet sein. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine zentrale Unsicherheit betrifft derzeit die Rolle der regulierten Kryptoverwahrer bei der Abwicklung elektronischer Wertpapiere. F\u00fcr elektronische Wertpapiere nach dem eWpG kn\u00fcpft der Tatbestand des Kryptoverwahrgesch\u00e4fts im KWG (\u00a71 Abs.1a Nr.6) ma\u00dfgeblich an die Sicherung privater kryptographischer Schl\u00fcssel an, die dazu dienen, \u00fcber digitale Verm\u00f6genswerte zu verf\u00fcgen, w\u00e4hrend die MiCAR diese Funktionen in separate Dienstleistungen (Custody, Administration und Transferdienste) f\u00fcr Kryptowerte aufteilt. Das Merkblatt zum Kryptoverwahrgesch\u00e4ft der BaFin stellt klar, dass die Sicherung wie folgt zu verstehen sei:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">die digitale Speicherung privater kryptographischer Schl\u00fcssel oder<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">die physische Aufbewahrung entsprechender Datentr\u00e4ger <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Definition von Sicherung kn\u00fcpft damit ma\u00dfgeblich an die Obhut \u00fcber private kryptographische Schl\u00fcssel sowie die daraus resultierende Zugriffsm\u00f6glichkeit an. In der praktischen Umsetzung von Wallet-Infrastrukturen f\u00fcr elektronische Wertpapiere entstehen jedoch Unsicherheiten dar\u00fcber, in welchem Umfang ein regulierter Kryptoverwahrer an der Nutzung dieser privaten kryptographischen Schl\u00fcssel und damit an Signaturprozessen beteiligt sein darf, ohne dass dadurch eine weitergehende Verwahrung angenommen wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die praktische Umsetzung elektronischer Wertpapiere erscheint es daher sinnvoll, insbesondere folgende Punkte klarzustellen: <\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">die Rolle regulierter Kryptoverwahrer bei der Initiierung und Autorisierung von \u00dcbertragungs-Transaktionen<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">die Abgrenzung zwischen Sicherung kryptographischer Schl\u00fcssel und der technischen Durchf\u00fchrung von Signaturprozessen sowie <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">die Einordnung moderner Wallet-Infrastrukturen innerhalb der Marktstruktur elektronischer Wertpapiere, welche h\u00e4ufig auf Multi-Signature- oder Multi-Party-Computation-Strukturen zur\u00fcckgreifen, bei denen mehrere <\/span>Parteien gemeinsam Transaktionen autorisieren, was zu sehr sicheren Vorg\u00e4ngen f\u00fchrt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ohne eine solche Klarstellung besteht die Gefahr, dass elektronische Wertpapiere nach dem eWpG zwar rechtlich m\u00f6glich sind, sich jedoch keine effiziente und standardisierte Infrastruktur f\u00fcr deren Abwicklung im hiesigen Markt entwickelt.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Sehen Sie \u00fcber den o.g. bereits erfolgten B\u00fcrokratieabbau Potenzial f\u00fcr weiteren B\u00fcrokratieabbau?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Erfordernisse wie das in \u00a7 185 AktG, welches Schriftform bzw. qualifizierte elektronische Signaturen verlangt, behindert die vollst\u00e4ndig digitale Begebung tokenisierter Namensaktien durch komplett digitale Prozesse und sollte gestrichen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Erlaubniserteilung muss auch f\u00fcr das eWPG beschleunigt werden &#8211; hier sind jedenfalls die praktischen Auswirkungen der B\u00fcrokratie nach wie vor ein Hemmnis f\u00fcr den Standort und die Innovationskraft im deutschen Markt.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Wie bewerten Sie den Schutz der Anleger im Vergleich zu Anlagen in traditionelle Wertpapiere? Ist aus Ihrer Sicht in Bezug auf Anlegerschutz und Marktintegrit\u00e4t das bisherige Schutzniveau mindestens erhalten worden?<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir sehen im Vergleich zu Anlagen in traditionellen Wertpapieren keine nachteiligen Aspekte f\u00fcr den Anleger durch die elektronische Begebung f\u00fcr die bisher erlaubten und weitere angedachte Assetklassen. Allerdings gibt es, auch bedingt durch die erweiterten technischen M\u00f6glichkeiten und Prozesse sowie durch die bisherige Marktstruktur, einige Themen, die adressiert werden sollen; dazu z\u00e4hlen sowohl die <\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"2\"><span style=\"font-weight: 400;\">L\u00f6schung von Kryptowertpapieren (die Weisungserfordernis des \u00a7 18 eWpG kann zu rechtlichen und prozessualen Unklarheiten f\u00fchren, wenn technisch nicht mehr alle Inhaber technischen Zugriff auf ihre Wallets haben) als auch <\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"2\"><span style=\"font-weight: 400;\">die Frage nach der Fortf\u00fchrung der Registerf\u00fchrungsverpflichtungen im Fall der Insolvenz von Emittenten. <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Andere potenzielle Probleme konnten daraus resultieren, dass Kryptowertpapierregisterf\u00fchrer nach dem KWG eng lizenzierte Finanzdienstleistungsinstitute sind, deren einzige regulierte T\u00e4tigkeit das F\u00fchren eines Kryptowertpapierregisters ist. Wenn aber sowohl die Aufsichtskosten zu hohen relativen Belastungen f\u00fcr Firmen mit einem derart eng gefassten Aufgabenfeld f\u00fchren, braucht es eine verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Ausgestaltung der Aufsicht, da sich aus den regulatorischen Anforderungen Probleme f\u00fcr die wirtschaftliche Tragf\u00e4higkeit dieser Dienstleister ergeben k\u00f6nnten. Ein \u00e4hnliches Problemfeld k\u00f6nnte auch aus der <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Folge von Emittenteninsolvenzen erwachsen, oder ist im Bereich der Abf\u00fchrung der Kapitalertragssteuern. Hier braucht es Klarstellungen oder Nachbesserungen &#8211; da sonst die Intention des Gesetzgebers, durch die eng gefasste Regulierung die Einstiegsh\u00fcrden in den Markt f\u00fcr neue L\u00f6sungsanbieter niedrig zu halten, mit den Folgekosten f\u00fcr die Institute durch die operativen (Folge-)Kosten des Registerbetriebs doch wieder zentralere Strukturen bzw. marktdominierende Strukturen mit wenigen Anbietern hervorrufen werden.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Wie beurteilen Sie die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Regulierung im Vergleich zu Regelungsregimen anderer L\u00e4nder?<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Erlaubnisverfahren dauern zu lange<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">, was insbesondere f\u00fcr Fragen der Ansiedlung von Startups oder Er\u00f6ffnung von Dienststellen etablierter Anbieter im EU-Praxisvergleich zu negativen Entwicklungen f\u00fcr Deutschland f\u00fchren d\u00fcrfte.<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"2\"><b>Wettbewerbsnachteile bei der angek\u00fcndigten EZB-Hinterlegbarkeit: <\/b><span style=\"font-weight: 400;\">Um in Zukunft als Sicherheit im Eurosystem hinterlegt werden zu k\u00f6nnen, muss die Beschr\u00e4nkung auf CSD-verwahrte DLT-Wertpapiere bald fallen, da dies sonst weder eine technologieneutrale Regulierung darstellt und zu einer deutlichen Benachteiligung deutscher Kryptowertpapierregisterf\u00fchrer im internationalen Wettbewerb f\u00fchren wird.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<blockquote>\n<p><b>Wie beurteilen Sie eine m\u00f6gliche EU-Harmonisierung der Regelungen zur Begebung elektronischer Wertpapiere? Welches Regelungskonzept sollte bei einer m\u00f6glichen Harmonisierung verfolgt werden, halten Sie z.B. statt einer Harmonisierung des jeweiligen nationalen Kryptowertpapierrechts einen zus\u00e4tzlichen (vom Emittenten statt des nationalen Rechts w\u00e4hlbaren) supranationalen Rechtsrahmen (\u201e28. Regime\u201c) f\u00fcr vorzugsw\u00fcrdig?<\/b><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"2\"><span style=\"font-weight: 400;\">EU-weit besteht ein <\/span><b>Mangel an Mindestharmonisierung\/Passporting<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">, so sollten neue Rollen wie die des \u2018DLT-Notars\u2019 \/ \u2018DLT-Kontoinhaber\u2019 oder deutsche wie die des Kryptowertpapierregisterf\u00fchrers auf Rechtsebene harmonisiert und m\u00f6glichst klare bzw. gleichlautende Begriffe verwendet werden.<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"2\"><span style=\"font-weight: 400;\">Die bisher in Europa noch <\/span><b>fehlende Cash-on-Chain-L\u00f6sung<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> verhindert \u2018echtes\u2019 Atomic Settlement (also Delivery vs. Payment) und limitiert dadurch noch die umfassenden Effizienzpotentiale, die sich durch Tokenisierung ergeben. Um Pilotumgebungen wie Pontes und auch das DLT-Pilot-Regime <\/span>nutzbarer zu machen und diese L\u00fccken zu schlie\u00dfen, sollten diese Regelung rasch erweitert und so fortgeschrieben werden, dass echte europ\u00e4ische Netzwerkl\u00f6sungen entstehen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"2\"><span style=\"font-weight: 400;\">Auch solche <\/span><b>strategischen \u00dcberlegungen sollten<\/b> <b>bei der Auspr\u00e4gung des von uns prinzipiell bef\u00fcrworteten 28th Regimes<\/b> <b>eine Rolle spielen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. <\/span> <span style=\"font-weight: 400;\"> In diesem Zusammenhang m\u00fcssten d<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">eutsche Kryptowertpapierregisterf\u00fchrer aber dann auch die neuen EU-weit vorgesehenen Rollen des DLT-Notary und der DLT-Central Maintenance Services vollumf\u00e4nglich ausf\u00fcllen k\u00f6nnen &#8211; solch ein Bestandsschutz bisher geleisteter Anstrengungen zum Firmenaufbau unserer Mitglieder muss die Bundesregierung in der EU durchsetzen. Ebenso ist dann aber rasch und folgerichtig f\u00fcr die Tokenisierbarkeit von Inhaberaktien und GmbH-Anteilen zu sorgen und dies nat\u00fcrlich auch von Beginn an f\u00fcr eine EU Inc. und andere europ\u00e4ische Gesellschaftsrechtsformen zu erm\u00f6glichen. Au\u00dferdem sollte das eWPG auch Anwendbarkeit auf ausl\u00e4ndische Wertpapiere finden und eine entsprechende Harmonisierung des nationalen Rechts auf Ebene eines w\u00fcnschenswerten 28th Regimes umgesetzt werden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<h2><b>Fazit und Ausblick<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Blockchain Bundesverband e.V. sieht im eWpG eine weitgehend gelungene und fortschrittliche Regulierung, die eine neue, leistungsf\u00e4hige Wertpapierinfrastruktur in Deutschland erm\u00f6glicht. Allerdings sollten, basierend auf den hier zusammengefassten Praxis-Erfahrungen, einige Nachjustierungen vorgenommen und insbesondere bei der Harmonisierung und Weiterentwicklung des europ\u00e4ischen Regulierungsrahmens sorgf\u00e4ltig gearbeitet und rasch gehandelt werden. Denn nur so lassen sich insbesondere die strategischen Herausforderungen an die Souver\u00e4nit\u00e4t und Wettbewerbsf\u00e4higkeit des hiesigen Finanzmarktes in nachhaltige und weitblickende Entscheidungen umsetzen. Dies ist auch f\u00fcr den Erfolg der Kern-Priorit\u00e4ten der EU im Finanzbereich wie der Einf\u00fchrung des Digitalen Euros als Symbol einer solchen Souver\u00e4nit\u00e4t Europas bedeutsam. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir m\u00fcssen also darauf hinarbeiten, nicht nur das volle Potenzial einer Technologie wie der Blockchain zur Entfaltung zu bringen, sondern im Austausch zwischen Politik, Regulatoren, wissenschaftlich-technischer Forschung sowie den L\u00f6sungsanbietern auch ein klareres Verst\u00e4ndnis der Bedeutung solcher M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Europa herauszuarbeiten \u2013 zumal durch agentische KI-L\u00f6sungen und Quantum Computing schon in naher Zukunft weitere Paradigmenwechsel anstehen, die signifikante Vorarbeit erfordern werden. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Entsprechend ist ein strategischer Fokus ebenso unabl\u00e4ssig wie eine klare Richtschnur bei allen Fragen der Governance und Letztverantwortlichkeit bei fortschreitender Anwendung exponentieller Technologien. Denn gerade die daraus resultierende Automatisierung von Prozessen muss gerade in der kritischen Infrastruktur \u2013 zu der wir explizit auch die Finanzm\u00e4rkte z\u00e4hlen \u2013 sowohl unter Cybersicherheits- als auch unter Gesichtspunkten des \u2018Market Makings\u2019 im internationalen Vergleich f\u00fchrend, zukunftsweisend und belastbar sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wir stehen f\u00fcr R\u00fcckfragen aller Art und einen vertieften Austausch zur Verf\u00fcgung!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">stellvertretend die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Blockchain Bundesverbandes e.V. (Bundesblock)<\/span><\/p>\n<\/div><\/div><style type=\"text\/css\">.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 0px;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 1.92%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 1.92%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}<\/style><\/div><\/div><style type=\"text\/css\">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-1{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 0px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 0px;}<\/style><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[88,85],"tags":[],"class_list":["post-9002","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-positionen","category-stellungnahmen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9002"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9002\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9008,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9002\/revisions\/9008"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bundesblock.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}